KALARI THERAPIE

Kalari-Behandlung

Ursprung des Kalarippayat:

Marmachikithsa zielt auf die Manipulation der Marmapunkte und der Energiebahnen (Nadisystem) im menschlichen Körper; dabei wird die Massage mit Händen und/oder Füssen oder auch mit heissen Kräuterbeuteln, die in medizinierte Öle getaucht werden, verschiedenen Pasten, die in das Gewebe eindringen, u.s.w. therapeutisch durchgeführt.


Kalari Uzichil bezeichnet die Massage mit verschiedenen medizinierten Ölen.

Zum Behandlungsrepertoire des Kalari-Therapeuten gehört beispielsweise auch die Behandlung von Brüchen und anderen Verletzungen.

Die Kalari-Massage ist eine Ganzkörpermassage, welche mit den Füssen und den Händen auf einer Bodenmatte durchgeführt wird. Generell reduziert eine Kalarimassage Muskelverspannungen, sie verbessert den Kreislauf und stimuliert die Lymphe. Diese Massage fördert zudem die Mobilität und macht gelenkig.

 

Sie aktiviert oder beruhigt die Nerven und verbessert den Zustand der Haut. Die Kalarimassage fördert ausserdem die Verdauung, sie lindert Schmerzen, hat eine heilende Wirkung auf die inneren Organe, wirkt abschwellend, stressmindernd und allgemein entspannend. Das körperliche Befinden und die Lebensqualität werden gefördert. Kalari ist eine Lebensphilosophie, deren Ziel es ist, die Reinheit und Gesundheit von Körper und Geist zu erreichen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Kalari-System eine eigene, sehr wirkungsvolle Heilkunst hervorgebracht hat.

Kalari-Behandlung

  • Sukhathirummu: Dies ist eine generell wohltuende Massage zur Entspannung und Vorbeugung von Krankheiten.
  • Rakshitirummu: Mit diesem Massagetypus werden verschiedene Krankheiten wie Rheumatismus, Arthritis, Sportverletzungen etc. behandelt.
  • Kachthirummu: Diese Massage erhöht die Flexibilität und wird insbesondere für Kalari-Trainierende, Trainierende anderer Kampfkünste und Tänzer empfohlen.

Heute sind verschiedene Kalari-Behandlungsmethoden in die ayurvedische Medizin integriert.