YogA

 

Yoga - ein Weg zu körperlichem Gleichgewicht,

emotionaler Ausgeglichenheit und innerer Freiheit.

Ein ganzheitlicher Weg, der Atem, Körper und Geist harmonisch beeinflusst. Auf diesem Weg lernt man, selbst herausfordernden Momenten gelassen zu begegnen und Spass zu haben. Yoga kennt weder Wettbewerb noch Leistungsdruck, stattdessen werden Achtsamkeit und Wertschätzung im Umgang mit sich selbst gelehrt.

PATANJALI erklärt Yoga als: "Chitha Vridhi Nirodha", d. h. es werden Sehnsüchte und unerwünschte Gedanken eliminiert.

In der "Yoga Sutra" von Patanjali gibt es eine knappe Definition der Asanas (Positionen) im Yoga: "Sthiram Sugkham Aasanam", was bedeutet, dass die Position bequem und stabil ist.

Durch die Yoga-Asanas erreicht man körperliche und mentale Stabilität, gute körperliche Gesundheit und ein gesundes Körpergefühl. Sie öffnen die Energiekanäle und -zentren des Körpers und führen zu besserer Körperbeherrschung.

Geist und Atem: Der Geist, welcher sich aus Gedanken und Emotionen zusammensetzt, ist eng mit dem Atem verwandt. Ist der Geist ruhig und entspannt, wird die Atmung glatt und langsam. Fühlt man sich gestresst, wird die Atmung flach, schnell und man atmet vor allem durch die Brust. Ist man verärgert, wird die Atmung schnell und kraftvoll. Bei Seufzen, Keuchen, Schmerzen und Angst ist der Atem flach und schnell. Auf diese Weise beeinflusst die Atmung geistige und emotionale Zustände.

Pranayama ist die rhythmische Atmung: Alle Prozesse und Organe wie Herz, Gehirn, Verdauungstrakt und die endokrinen Drüsen haben ihren Rhythmus im Körper. Pranayama nimmt diesen natürlichen Rhythmus auf und dient ausserdem der besseren Kontrolle der Einatmung, Ausatmung und des Anhaltens des Atems.

Physiologie der yogischen Atmung: Im Prozess der Atmung werden die Zwischenrippenmuskeln in der Brust aktiviert. Die vertikale Atmung wird Zwerchfellatmung und die Atmung durch die Brust horizontale Atmung genannt. Das Ziel von Pranayama ist eine effizientere Nutzung des Zwerchfells, was ohne grosse Anstrengung  eine erhöhte Sauerstoffversorgung ermöglicht. Das Zwerchfell ist mit den anderen Organen wie Herz und Lunge, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Magen eng verbunden und eine gezielte Bewegung dieser Membrane führt zu einer verbesserten Arbeitsweise dieser Organe.